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Betreff: Kann mein Lehrer mein Abgabedatum sehen?

von: adrian.schoenbaechler, Schüler Datum: 15.06.2021


ich frage mich ob der Lehrer sieht, ob ich meine übungen an diesem Tag gemacht habe.

Lg


Lieber Adrian,
dein Lehrer sieht, welche Aufgaben du anfangen und welche du erledigt hast. Wenn er die Aufgabe auswertet, sieht er dabei auch, wann du zum letzten Mal an der Übung gearbeitet bzw. wann du sie beendet hast.
Viele Grüße
Hans-Georg Müller, Orthografietrainer.net

Betreff: S

von: Caleb, Schüler Datum: 03.06.2021


Ss


Stimmt.
;)

Betreff: Vergleich zu anderen Klassen

von: maetti1974, Lehrer Datum: 17.05.2021


Liebe Orthografietrainer-Team,

werden beim Vergleich zu anderen Klassen (etwa: Kompetenztests) nur die der gleichen Schulform herangezogen oder ist dies einfach ein Mittelwert aller Nutzer dieser Klassenstufe?

Besten Dank und beste Grüße
Mathias Vormstein


Lieber Herr Vorstein,
die Vergleiche sind in der Tat der Mittelwert aller angemeldeten Schülerinnen und Schüler und berücksichtigen die Schulform nicht. Allerdings planen wir, das mittelfristig zu ändern, aber das ist technisch nicht ganz trivial, sodass wir bisher nicht dazugekommen sind.
Beste Grüße
Hans-Georg Müller, OT

Betreff: Frust bei falscher Aufgabe // Lösungsvorschläge und genauere Erläuterung

von: Colin, Schüler Datum: 17.05.2021


Ich sehe oft solch Beschwerden, allerdings habe ich eher gutes im sinne, obwohl ich auch dabei eher frustriere, wenn ich ein Fehler mache :)
Ich und wohlmöglich andere Schüler glauben eher nicht daran, dass das durchgehende wiederholen von Sätzen einen weiterbringt. Bei vielen ist es dann so, dass sie die Aufgaben machen, und sie sobald sie einen Fehler machen, sehr oft den Satz und weitere Beispielsätze wiederholen müssen. Daran ist nicht wirklich ein großes Problem vorzufinden, dass Problem ist eher das durchgehende Fehlermachen bei vielen, dass führt dann zu mehr Aufgaben und Wiederholungen und zu Frust. In dieser Phase der Frust möchte mann nicht mehr wiederholen, etwas lernen oder sogar die Aufgabe weitermachen, viel mehr ist der Wunsch einfach aufzuhören, so kommt es dazu, dass die Schüler eher gestresst sind und mehr Fehler machen, so dreht sich dann alles wieder im Kreis herum. Während ich doch denke, dass so ein System ein Schritt in die richtige Richtung ist, sowie ich verstehe dass den Schülern eher geholfen werden will, finde ich es sollte beibehalten bleiben, trotzdem aber sollte es etwas umgebaut werden, eventuell so, dass die Schüler den Satz nur noch einmal wiederholen müssen oder dass die Sätze als freiwillge Arbeit in das Aufgabenheft eingetragen bekommen. Ich danke für die Verständnis und die Aufmerksamkeit.

Colin


Lieber Coin,
vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung, die uns sehr wertvoll ist und die wir auch sehr ernst nehmen. In einem Punkt möchte ich dir Recht geben: Wer frustriert ist und schnell fertig werden will, der macht eher noch mehr Fehler und damit ist niemandem geholfen.
Ehrlich gesagt möchte ich dir sogar noch an einem zweiten Punkt Recht geben, nämlich dort, wo du schreibst, dass du dann am liebsten mit dem Training aufhören möchtest. Warum tust du es denn dann nicht? Ich würde dir jederzeit raten, bei den ersten Anzeichen von Frust lieber eine Pause einzulegen und lieber einige Zeit später erneut loszulegen. Wenn du so arbeitest, dann geht dein Lernerfolg nämlich sehr schnell nach oben und du bist obendrein noch viel schneller mit den Aufgaben fertig.
Dass wir die Wiederholungen einstellen, halte ich hingegen für unwahrscheinlich - es sei denn wir finden ein Übungskonzept, bei dem die Erfolgsrate höher ist als bei dem aktuellen. Aber es ist nun mal leider so, dass wir Fehler oft sehr intensiv ausbügeln müssen, damit sie uns nicht einfach wieder und wieder passieren und sich dadurch festigen. Die Lernpsychologie nennt das "Überlernen" und es gibt sehr viele Studien darüber, die zeigen, wie wichtig Überlernen ist.
Beste Grüße
Hans-Georg Müller, OT

Betreff: 2 Lehrer - gleiche Schüler?

von: Frau Gatz, Lehrer Datum: 02.05.2021


Hallo liebes Orthografietrainer-Team,

wir haben an unserer Schule den Orthografietrainer zum ergänzenden Arbeiten im Distanzunterricht für uns entdeckt. Jetzt stellt sich beim Feintuning folgende Frage: Ist es möglich, dass zwei Lehrer die gleichen Schüler mit ihren Accounts eintragen können? Zum konkreteren Hintergrund: Die Schüler*innen werden bereits als gesamte Klasse über ihre Deutschlehrerin betreut, nun erhält ein Teil bei einer anderen Lehrkraft zusätzlichen Förderunterricht und soll dabei auch weiter mit dem Orthografietrainer arbeiten, ohne natürlich unübersichtlich zwei Accounts laufen zu haben. Lässt sich das umsetzen? Wenn ja, bitten wir ums "Auf-die-Sprünge-Helfen" ;) Liebe Grüße S.Gatz


Liebe Frau Gatz,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Zwei Lehrkräfte für eine Lerngruppe sind derzeit leider nicht vorgesehen. Wenn Sie Ihr Passwort nicht weitergeben wollen oder können, könnten Sie natürlich die gemeinsam betreuten SchülerInnen an einen Account übergeben, für den Sie beide Benutzernamen und Passwort haben, und sich nach getaner gemeinsamer Arbeit nächstes Jahr die Schüler zurückübergeben. Aber auch diese Lösung kommt leider nicht ohne zwei Accounts aus, sodass es allenfalls ein Workaround ist.
Beste Grüße
Hans-Georg Müller, Orthografietrainer.net

Betreff: Nervig

von: Matteo, Schüler Datum: 30.04.2021


Liebes Ortografietrainer Team,
Ich muss mich beschweren, weil ich gleich ausraste!
Wenn man einen Fehler mach, muss man das gleich 10000000 Mal wiederholen und das ist frustrierend und bringt nichts!
Mittel Liebe Grüße Matteo
D:


Lieber Matteo,
nun komm erst mal runter, denn frustrieren möchte dich wirklich niemand. Und wenn du mal ganz ehrlich bist: Nach einem Fehler musst du den falsch gelaufenen Satz genau dreimal richtig machen: einmal, um ihn zu lösen, einmal am Ende der Trainingsphase und einmal in der Prüfungsphase.
Wenn du den Satz häufiger wiederholen musst, dann deshalb, dass du ihn auch häufiger falsch gemacht hast, und da musst du dich schon fragen lassen: Warum hast du denn aus deinem Fehler nicht gelernt?
Klar wissen wir, dass du einfach schnell fertig werden willst und deshalb wahrscheinlich nach der Lösung nicht lange geschaut hast, wie es denn nun wirklich richtig ist - aber so funktioniert eben kein gutes Training. Wenn
du beim Basketball den Korb nicht triffst, hilft auch nichts als werfen üben.
Viele Grüße
Hans-Georg Müller, OT
H

Betreff: Schlecht

von: OT-011, Schülerin Datum: 13.04.2021


Mir gefällt die app überhaupt nicht, man kommt aus den Aufgaben nicht mehr raus wenn man eine falsch hat


Liebe OT-11,
vielen Dank für deine Rückmeldung. Was du beschreibst, ist allerdings schon sehr wohl durchdacht. Denn Training funktioniert nun mal so, dass man das trainieren muss, was man nicht kann - und nicht das, was man kann. Deshalb gibt es bei uns bei Fehlern die Trainingsschleife. Aber im Gegenzug bekommst du auch etwas, das wichtig ist: Sicherheit mit der richtigen Lösung. Und das ist uns wichtig und sollte es dir eigentlich auch sein.
Viele Grüße
Hans-Georg Müller, OT

Betreff: Vielen Dank

von: Dodsdomd, Gast Datum: 19.03.2021


Vielen lieben Dank,

Die Erklärung ist Weltklasse! Ich liebe diesen Kram. Irgendwann muss ich auch noch einmal etwas in dieser Richtung studieren.

Liebe Schüler, bleibt am Ball und stellt fleißig Fragen. Die Orthografologen können was!
Dasselbe gilt übrigens auch für Lehrer.

Ps.: Den Commodi samt Frage (für wen? Wofür?) kenne ich noch aus dem Lateinischen. Daher hatte ich wohl die Idee des Datives.

Nochmals besten Dank


Herzlich gern geschehen, liebe(r) Dodsdomd, und vielen Dank für Ihr wunderbares Lob.
Beste Grüße
Hans-Georg Müller, OT

Betreff: Nachtrag zum Satz

von: Dodsdomd, Gast Datum: 19.03.2021


Wir haben uns für ein Eis entschieden.

Ich meinte damit wohl den dativus commodi, bei dem man ja mit für wen, bzw. wofür fragt.

Und fragte man nach dem Akk. Objekt, so müsste man ja auch fragen; FÜR wen haben wir uns entschieden.

Besten Dank


Liebe(r) Dodsdomd,
der Dativus commodi ist ein freier Dativ, der keinen Objektstatus hat, nach dem man aber ebenfalls nur mit "Wem oder was" fragen kann. Beispiele sind etwa: "Fritz wäscht mir das Auto" oder "Maria kocht dem Kind eine Suppe".
Bei Phrasen mit Präpositionen muss man immer vorsichtig sein, denn jede Präposition verlangt für sich einen (bzw. manchmal zwei) bestimmte(n) Kasus, die aber nach außen nichts über den Objektstatus aussagen.
Beste Grüße
Hans-Georg Müller, OT

Betreff: Wo ist das Akk. Objekt

von: Dodsdomd, Gast Datum: 19.03.2021


Hallo liebes Team,

zu folgendem Satz, so gesehen in einem Schulbuch der Klasse 4, entbrannte eine lebhafte Diskussion;

-Dann haben wir uns für ein Eis entschieden-.

Person 1 ist der Meinung, dass -für ein Eis- das Akk. Objekt sei.

Person 2 ist der Meinung, dass -für ein Eis- ein Dativ Objekt sei, da man nach dem Dativ nicht nur mit Wem? sondern auch mit Für Wen? fragen kann.

Dann gab es noch wilde Versuche mit Erklärungen a la Präpositionaler Ausdruck.

Ich bin sehr gespannt, was nun stimmt.

Besten Dank und Grüße


Liebe(r) Dodsdomd,
es ist doch eine schöne Sache, wenn sich Menschen so sehr für Grammatik interessieren, dass daraus sogar heftige Diskussionen entbrennen. Lassen Sie uns die Sache einzeln angehen: Sicher ist, dass Dativ- und Akkusativobjekt nicht in frage kommen. Nach dem Dativobjekt kann man in der Tat nur mit "Wem/Was" fragen und das Akkusativobjekt ist bereits mit "uns" besetzt ("wen entscheiden wir?" "uns" - das klingt zwar seltsam, weil es sich um ein obligatorisches Reflexivum handelt, aber am Akkusativ ist nicht zu zweifeln).
Bei "für ein Eis" handelt es sich in der Tat um eine Präpositionalphrase. Das "für" verlangt seinerseits ebenfalls den Akkusativ ("für wen oder was?") aber das liegt an der Präposition "für", nicht am "entscheiden".
Ob "für ein Eis" nun ein Objekt ist oder eine Adverbialbestimmung - dazu kann man unterschiedlicher Meinung sein, denn auf alle Fälle ist es ein Grenzfall. Ich würde schon sagen, dass vieles für den Objektstatus spricht, denn die Angabe ist schwer weglassbar und auch "für" ist in Bezug auf "entscheiden" obligatorisch. Wenn man also überhaupt annimmt, dass es ein Objekt ist, dann eindeutig ein Präpositionalobjekt. Hält man es hingegen für eine freie Angabe, dann handelt es sich um ein präpositionales Adverbial.
Beste Grüße
Hans-Georg Müller

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